QR-Code-Tickets erstellen und am Einlass scannen: so funktioniert es
Der QR-Code ist der Standard für den Event-Einlass. Aber nicht jedes QR-Ticket ist gleich sicher und nicht jeder Einlass gleich schnell. Hier steht, wie die Technik funktioniert und worauf es in der Praxis ankommt.
Wie ein QR-Ticket technisch funktioniert
Ein QR-Code auf einem Ticket ist zunächst nur eine maschinenlesbare Zeichenfolge, meist eine eindeutige Ticketnummer. Entscheidend ist, was dahinter passiert: Beim Scan prüft eine App die Nummer gegen den Ticketbestand und stellt zwei Fragen. Existiert das Ticket, und wurde es schon eingelöst? Gute Systeme signieren den Code zusätzlich kryptografisch, damit sich keine gültig aussehenden Nummern erraten lassen.
QR-Tickets erstellen: der praktische Weg
Selberbauen (Codes generieren, Liste führen, am Einlass abhaken) funktioniert für 30 Gäste, wird aber ab der ersten vollen Halle fehleranfällig. Der praktische Weg ist Ticketsoftware, die den kompletten Ablauf übernimmt: Beim Kauf entsteht das Ticket automatisch, bei owntix als PDF mit signiertem QR-Code per E-Mail, auf Wunsch direkt für die Apple Wallet. Käufer brauchen kein Kundenkonto, ausgedruckt oder auf dem Handy funktioniert beides.
Worauf es am Einlass ankommt
- Geschwindigkeit: Scan, grünes Häkchen, weiter. Mehr als ein bis zwei Sekunden pro Gast summieren sich bei 500 Leuten zu einer Schlange.
- Doppelscan-Schutz: Ein abfotografiertes Ticket darf nur einmal funktionieren. Die App muss bereits eingelöste Tickets sofort melden, idealerweise mit Einlöse-Zeitpunkt.
- Offline-Betrieb: An Einlässen ist das Netz notorisch schlecht. Die Scanner-App sollte ohne Verbindung weiterprüfen und sich später automatisch abgleichen.
- Mehrere Geräte: Jedes zusätzliche Scan-Handy halbiert die Schlange. Alle Geräte müssen auf denselben Bestand zählen, sonst kommt jemand an zwei Eingängen rein.
Häufige Fehler in der Praxis
Drei Dinge gehen am Veranstaltungstag am häufigsten schief: Erstens Bildschirmhelligkeit, denn ein dunkles Handy-Display scannt schlecht, ein kurzer Hinweis in der Bestätigungsmail hilft. Zweitens fehlende Einweisung, jeder Helfer sollte den Ablauf bei gültigem und bei bereits eingelöstem Ticket einmal gesehen haben. Drittens ein einziges Scan-Gerät für alles, plant lieber eines mehr ein, die Kosten dafür sind bei App-basierten Systemen null, das Gerät ist das Handy des Helfers.
Kurz zusammengefasst
QR-Tickets sind Standard, weil sie für Käufer bequem und am Einlass schnell sind. Die Qualität entscheidet sich im Detail: signierte Codes, Doppelscan-Schutz, Offline-Fähigkeit und beliebig viele Geräte. Wie das bei owntix aussieht, steht auf der Startseite im Scanner-Abschnitt.
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