Ticketing-Software im Vergleich

Prozentmodell oder Festpreis?

Wer Ticketing-Software vergleicht, schaut meist auf den Prozentsatz. Der eigentliche Unterschied liegt woanders: Wie wachsen die Kosten mit dem Erfolg, wohin fließt das Geld, und wem gehören die Daten? Hier ist der ehrliche Überblick.

Die zwei Preismodelle

So rechnen Ticketanbieter ab.

Fast alle Ticketsysteme am Markt folgen einem von zwei Modellen.

Prozentmodell

Der Anbieter behält einen Anteil jedes verkauften Tickets, üblich sind 2,5 bis 3,5 % plus Fixgebühr, teils plus Vertriebsgebühren von bis zu 10 %. Manche Anbieter legen zusätzlich eine Servicegebühr auf den Käuferpreis um.

Konsequenz: Je erfolgreicher dein Event, desto mehr verdient der Anbieter mit. Ein ausverkauftes Haus kostet dich ein Vielfaches eines halbleeren.

Festpreis

Du zahlst einen festen Betrag für die Software, bei owntix 99,99 € im Monat, und 0 % pro Ticket. Dazu kommen nur die Gebühren deines eigenen Zahlungsdienstleisters, die bei Prozentanbietern eingepreist sind.

Konsequenz: Deine Kosten sind planbar und wachsen nicht mit. Jedes zusätzlich verkaufte Ticket gehört komplett dir.

Beispielrechnungen

Drei Veranstalter, ein Jahr, zwei Modelle.

Dieselben Szenarien, ehrlich gerechnet.*

Szenario Prozentmodell* Festpreis (owntix + Stripe)** Unterschied
Verein: 1.000 Tickets à 12 € 2.610 € ca. 1.630 € ca. 980 €
Freilichtbühne: 2.500 Tickets à 15 € 7.538 € ca. 2.390 € ca. 5.150 €
Club: 5.000 Tickets à 20 € 18.450 € ca. 3.950 € ca. 14.500 €

* Rechenbeispiel mit den veröffentlichten Konditionen des größten deutschen Selfservice-Ticketanbieters inkl. Vertriebsnetzwerk (3,5 % + 0,99 € plus 10 % Vertrieb, Preisstand Juli 2026). Konditionen anderer Anbieter können abweichen. ** owntix-Festpreis (12 × 99,99 €) plus Zahlungsabwicklung über das eigene Stripe-Konto (EU-Karten: 1,5 % + 0,25 €). Alle Angaben ohne Gewähr. Eigenes Szenario? Nutz den Ticketgebühren-Rechner.

Kriterien-Checkliste

Worauf du beim Vergleich achten solltest.

Der Prozentsatz ist nur die halbe Wahrheit. Diese fünf Fragen entscheiden über die echten Kosten und die Kontrolle.

  • Gesamtkosten rechnen, nicht Prozente vergleichen. Fixgebühren pro Ticket, Vertriebsgebühren und Zahlungsabwicklung gehören in die Rechnung. Rechne dein realistisches Jahresvolumen durch.
  • Zahlen deine Käufer extra? Servicegebühren auf den Ticketpreis machen deine Tickets teurer, ohne dass du etwas davon hast. Bei owntix zahlen Käufer genau deinen Preis.
  • Wohin fließt das Geld und wann? Viele Anbieter sammeln die Einnahmen und zahlen erst nach dem Event aus. Bei owntix landet jede Zahlung direkt auf deinem eigenen Stripe-Konto.
  • Wem gehören die Käuferdaten? Marktplätze vermarkten deine Käufer weiter. Prüfe, ob du deine Kundendaten exportieren und exklusiv nutzen darfst.
  • DSGVO, Serverstandort und Einlass-App. Wo liegen die Daten, gibt es Tracking, und funktioniert der Einlass auch ohne stabiles Netz? Das entscheidet am Veranstaltungstag.

Du kommst von einem bestimmten Anbieter? Dann schau dir die Eventbrite-Alternative an, oder die passende Seite für Vereine, Freilichtbühnen und Konzerte & Clubs.

Häufige Fragen zum Vergleich

Kurz und ehrlich beantwortet.

Was kostet Ticketing-Software üblicherweise?

Die meisten Selfservice-Anbieter rechnen prozentual ab: je nach Anbieter 2,5 bis 3,5 % plus eine Fixgebühr pro verkauftem Ticket, teils zuzüglich Zahlungsabwicklung und optionaler Vertriebsgebühren von bis zu 10 %. Festpreis-Anbieter wie owntix berechnen stattdessen einen festen Monatspreis (bei owntix 99,99 €), unabhängig von der Ticketmenge.

Ab wann lohnt sich ein Festpreis statt Prozenten?

Als Faustregel: je mehr Tickets, desto stärker gewinnt der Festpreis. Bei owntix dreht die Rechnung je nach Ticketpreis ab einigen hundert verkauften Tickets pro Jahr. Für sehr kleine Mengen kann ein Prozentmodell günstiger sein, deshalb lohnt sich das Nachrechnen mit dem Ticketgebühren-Rechner.

Worauf sollte ich bei Ticketing-Systemen neben dem Preis achten?

Auf fünf Dinge: ob Käufer zusätzliche Servicegebühren zahlen, wohin das Ticketgeld fließt und wann es ausgezahlt wird, wem die Käuferdaten gehören, ob DSGVO und Serverstandort passen, und ob eine Einlass-App mit Offline-Betrieb dabei ist.

Selbst rechnen

Dein Szenario, deine Zahlen.

Der Ticketgebühren-Rechner zeigt dir in Sekunden, was der Festpreis für dich bedeutet.